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Erfahren Sie alles über Alkohol, seine Wirkungen und Folgen. Die Broschüre enthält Informationen für Problemtrinker, Alkoholkranke und Angehörige. Diese Broschüre können Sie auf Ihrem Bildschirm lesen. (Als PDF oder im Word- Format). Mit Mausklick gelangen Sie durch die übersichtlich gegliederten Themen. Fachbegriffe und Erklärungen sind so geschrieben, dass es auch ein Laie verstehen kann. Insbesondere Angehörige sollen die Problematik und Lösungen dazu verstehen.

 Es sind wahre Geschichten von Personen enthalten, die ihr Alkoholproblem bekämpft aber auch den Kampf verloren haben.
 
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Folgende Themen sind enthalten:
 

Leben ohne Alkohol normal?  
Allgemeines zum Thema Alkohol Bin ich alkoholabhängig, werden wir als Trinker geboren
Was ist Alkohol Abstinent leben oder kontrolliertes Trinken lernen
Gammatrinker, Spiegeltrinker, Quartalstrinker Co Abhängigkeit
Alkoholproblem selber erkennen Wann denkt man über das Aufhören nach
Kinder und Alkohol Trinksysteme
Alkohol und Jugendliche Kinder Reaktion, wenn Eltern trinken
nicht ein Schluck Alkohol mehr Kann man nach Jahren Trockenheit wieder kontrolliert trinken
erste Erfahrungen mit Alkohol Alkoholentzug, Entgiftung
Alkoholtherapie, was passiert bei einer Therapie  
Gewohnheitstrinker und Problemtrinker Alkoholkranke als Außenstehender erkennen

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

Alkohol ist:

ein Nahrungsmittel mit hohem Energiegehalt, 

ein Genussmittel mit Wohlgeschmack 

eine Substanz, die Bewusstseinsveränderungen bewirkt. 

Alkohol dient:

     als Rauschmittel

als Mittel zur Förderung sozialer Kontakte. 
 

Kennzeichen von Abhängigkeit


 
 
 
 

-Auftreten von Entzugserscheinungen; 

(zittern, schlechte Laune, Schweißausbrüche, es können körperliche aber auch seelische Veränderungen sein)

- Auftreten von Toleranzveränderungen (es wird mehr Alkohol benötigt, um die gleichen Wirkungen zu erzielen)

(zum Anfang haben 4 Bier gereicht, um den gewünschten Rausch zu erreichen, später sind es schon 6 Bier. Man nimmt sich vor, abends nur 2 Bier zu trinken und es werden doch wieder 7 oder 8 Bier.

- Alkoholkonsum, um die Entzugserscheinungen zu mildern oder zu verhindern.

(andere Leute sollen nicht sehen, dass man zittert oder Schweißausbrüche hat)

- starker Wunsch oder Zwang nach Alkohol 

(die Gedanken drehen sich nur noch um Alkohol, wann bekomme ich wieder Alkohol, man fängt an zu lügen)

- Trinken bei unüblichen Gelegenheiten.

(schon morgens oder man sucht sich Gründe zum Trinken. Entweder wird getrunken, weil das Leben so schlecht ist oder man trinkt, weil gerade der Lieblingsverein beim Fußball gewonnen hat.)

-fortschreitende Vernachlässigung anderer Vergnügen oder Interessen 

(Man nimmt nicht an Veranstaltungen teil, an denen es kein Alkohol gibt. Oder wo es üblich ist, Alkohol in Maßen zu trinken)

-

- anhaltender Alkoholkonsum trotz des Wissens um dessen schädliche Folgen.

(es wird getrunken, obwohl man weiß, dass man sich morgens übergeben muss, dass man körperlich abgebaut hat, dass man die Leber und den ganzen Kreislauf schädigt)
 
 

In Deutschland gibt es fast 3 Millionen alkoholabhängige Menschen, die eigentlich dringend eine Behandlung bräuchten. Dann kommen noch ca. 5 Millionen Problemtrinker hinzu. 90 Prozent aller Erwachsenen trinken Alkohol.
 
 
 
 

Warum wird Alkohol oft als positiv empfunden?

Wenn es nur zwei, drei Gläser sind, wirkt Alkohol oft entspannend, beruhigend und stimmungsverbessernd. Alkohol enthemmt. Dabei werden die negativen Wirkungen übersehen. Nämlich, dass die Konzentrations- und Reaktionsfähigkeit nachlässt.

Was ist „normales“ Alkoholtrinken?

Menschen, die nur zu bestimmten Anlässen und aus einer neutralen Stimmungslage heraus trinken, sind meistens nicht alkoholgefährdet. Aber auch bei „Normaltrinkern“ kann es ab und zu zum Rausch kommen.  Problematisch ist es aber auch dann schon, wenn am nächsten Tag Gedächtnislücken auftreten.