Die meisten
Menschen merken schon, dass sie mit Alkohol anders umgehen, als ihre Mitmenschen.
Dass sie mehr trinken. Meistens fängt das schon in der Jugend an.
Wenn Kumpels nur 2 Bier trinken und sie selber immer bis zum Rausch, oft
auch Vollrausch.
Es wird aber noch nicht als Problem angesehen. Sondern sie denken, dass sie einfach entschieden haben, so viel zu trinken. Dass aber vielleicht schon die Sucht über die Trinkmenge entscheidet, ist ihnen zu diesem Zeitpunkt noch nicht bewusst.
(wird sofort per Email geschickt)
Tatsache
ist, dass oft nur diejenigen über die Alkoholkrankheit bescheid wissen,
die schon eine Therapie hinter sich haben. Oder mit Betroffenen oder dessen
Angehörige ausführliche Gespräche über die Alkoholkrankheit
geführt haben.
Dadurch
wird dann erst klar, was es mit der Alkoholkrankheit auf sich hat. Sie
beginnen sich und ihr Trinkverhalten zu analysieren. Schätzungsweise
80% aller Alkoholkranken wissen gar nicht, dass sie alkoholkrank sind.
Endet ein Abend im Vollrausch, heißt es am nächsten Tag dann
immer: „Hätte ich bloß nicht zu viel getrunken. Das nächste
Mal trinke ich weniger“.
Und das
wiederholt sich jedes Mal. Denn die wenigsten Leute nehmen sich vor, sich
bis zum Vollrausch zu betrinken. Das Ziel vor dem ersten Glas ist immer,
sich „wohlfühlen“ zu wollen.
Cornelia
geht jeden Abend in ihre Stammgaststätte. Und jeden Abend nimmt sie
sich vor, heute trinke ich meine 2 bis 3 Feierabendbiere. Aber auch jeden
Abend verlässt sie die Kneipe erst dann, wenn sie kaum noch
laufen kann. Und der gleiche Vorsatz mit dem gleichen Resultat, wiederholt
sich von Tag zu Tag.
Alkoholprobleme erkennen, Alkoholkrankheit, Sucht und Trinkmenge