Der Gammatrinker ist der häufigste Alkoholikertyp. Es wird nicht täglich getrunken, sondern nur am Wochenende oder auch nur einmal im Monat. Gammatrinker trinken tagsüber meist keinen Alkohol. Weil sie oft von ihren Kontrollverlust schon wissen.
Wenn dann
aber am Wochenende getrunken wird, dann „richtig“! Diese Trinkertypen nehmen
sich selten vor, sich zu betrinken. Sie fangen immer wieder mit der Absicht
an, nur zwei oder drei Bier zu trinken. Doch es gelingt fast nie. Nach
3 Bier setzt das angenehme Gefühl ein und das will man mit allen Mitteln
aufrechterhalten, in dem man weiter trinkt. Man trinkt aber schnell, als
dass der Körper und das Gehirn den Alkohol wieder abbauen können
und daher kommt es meistens zum Vollrausch.
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Spiegeltrinker
benötigen immer eine bestimmte Menge Alkohol im Blut. Sie sind bestrebt
ihren Alkoholspiegel den ganzen Tag und meistens auch nachts auf einen
bestimmten Pegel zu halten. Dann können sie ihre Gefühle kontrollieren
und bleiben unauffällig.
Da diese
Trinkertypen immer Alkohol im Körper haben können schon nach
wenigen Jahren schwere seelische und körperliche Schäden auftreten.
Die Dosis wird auch permanent gesteigert. Oft sind Spiegeltrinker auch
noch medikamentenabhängig. Weil die Alkoholdosis nicht mehr
ausreicht, lassen sie sich Medikamente verschreiben. Spiegeltrinker haben
durch diese Kombination und jahrelangen Missbrauch auch einen viel schlimmeren
Entzug als andere Trinkertypen.
Der Quartalstrinker
lebt meist über längere Zeiträume abstinent. Er kann 2 Monate
nichts trinken und dann 3 Tage rund um die Uhr im Vollrausch sein.
In der Regel werden die trinkfreien Phasen immer kürzer. Meist werden
psychisch kranke Personen zu Quartalstrinkern. Weil sie oft psychische
Krisen im Voraus erahnen können und dann zum Alkohol greifen.
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