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Der Übergang zum Gewohnheitstrinker
 


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Da die positiven Wirkungen vom Alkohol im Gedächtnis gespeichert sind, kommt es dann vor, dass unangenehme Gefühle durch Alkohol „weggetrunken“ werden. Es wird als einfacher empfunden schlechte Gefühle durch Alkohol in positive Gefühle umzuwandeln, anstatt sich mit diesen schlechten Gefühlen auseinanderzusetzen. 

Wenn versucht wird, Probleme dann auf Dauer auf diese Art zu lösen, dann gewöhnt sich auch der Stoffwechsel an das regelmäßige Trinken. Was zur Folge haben kann, dass immer größere Mengen benötigt werden.


Vom Gewohnheitstrinker zum Problemtrinker

Erste Anzeichen, dass jemand Probleme hat, ist, dass es nicht zugegeben wird. Es ist normal zum Mittag ein Bier zu trinken und nach dem Essen einen Schnaps. Und damit man besser schlafen kann, werden dann abends noch ein paar Gläser Wein getrunken. Man trinkt also aus allen möglichen Gründen aber nicht deswegen, weil man den Alkohol vielleicht seelisch oder körperlich schon braucht.

Bei der Konsummenge an Alkohol wird ständig untertrieben. Waren es tatsächlich 5 Gläser werden nur 3 Gläser zugegeben. „Und wenn man mal betrunken ist, ist schließlich ja auch nicht so schlimm. Ist ja jeder einmal. Und am Wochenende trinken ja eh alle“. In dieser Phase fängt dann auch das Heimlichtrinken an. Warum wird verheimlicht?  Alkoholiker beschreiben es damit, dass ihnen schon auffällt, dass sie doch mehr trinken, als Normaltrinker. 


Fortgeschrittenes Problemtrinken


 
 

Hier treten die ersten Probleme in Folge von Alkohol auf. Geldsorgen, Beziehungsprobleme, Unzuverlässigkeiten und Schuldgefühle. Man versucht sich durch andere Eigenschaften hervorzuheben. Dass man dann auch sagen kann, „Nur weil ich mal einen trinke, bin ich doch kein schlechter Mensch“!
 
 

Man fängt in dieser Phase auch an, dass Trinken mit allen möglichen Mitteln zu entschuldigen oder zu rechtfertigen. Es gibt eben immer einen Grund zum Trinken. In den meisten Fällen kommt jetzt dann auch noch die körperliche Abhängigkeit hinzu. Das ist der Punkt, an dem spätestens eine Behandlung erfolgen muss.
 

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